Geschlossene Gesellschaft

DRAMA VON JEAN-PAUL SARTRE

 

„Die Hölle, das sind die Anderen“, schrieb Jean-Paul Sartre über sein Drama Geschlossene Gesellschaft. 75 Jahre nach der Uraufführung in Paris bietet nun das Kasino Trier mit seiner stilvollen Atmosphäre Sartres Werk eine Bühne. Die Premiere findet am 12.9.2019 um 19.30 Uhr statt.

Drei Menschen finden sich nach ihrem Tod in der Hölle wieder. Hier sind sie sich gegenseitig ausgeliefert und werden einander zu Folterknechten. Sie tragen Masken, wollen ihr wahres Inneres nicht zu erkennen geben. Doch ihre Fassade bröckelt im Laufe des Stückes und es stellt sich heraus, was Garcin, Estelle und Inés wirklich miteinander verbindet. Die tiefsten Abgründe des Menschseins offenbaren sich. In dieser ausweglosen Situation existiert jeder Einzelne nur noch durch die Reflektion des anderen. Auf ewig durchdringend anschauen und
angeschaut werden…

TelleMe präsentiert ein philosophisches Antitheater über Freiheit und die Tiefen der menschlichen Schuld. Das Ensemble um die Regisseurin Melanie Telle setzt sich aus Künstler*innen der Freien Szene in Trier und Koblenz zusammen. Als Co-Regisseurin gibt  Anna Lankes ihr Debüt.

Geschlossene Gesellschaft begeistert das Publikum schon seit vielen Jahrzenten. Die aktuelle Inszenierung von Telle und Lankes setzt sich mit diesem Identitätsdrama auf eine experimentelle und tiefsinnige Art auseinander. Ausdrucksstarke Kostüme und visuelle Effekte verstärken die Intensität der Darstellung und fördern den Dialog mit den Zuschauern. Das Ensemble lädt zu einem wahrhaftigen Blick in den Spiegel ein, bei dem ein unmittelbarer Perspektivwechsel nicht ausgeschlossen ist.

 

Es spielen:
Angelika Bitter, Lisa Höpel und Michael Roller
Special Guest:
Bonko Karadjov, Sandra Karl
VFX:
Bonko Karadjov
Kostüme:
Yvonne Braschke
Fotos:
Marco Piecuch, Simone Purugganan
Regie:
Melanie Telle, Anna Lankes

Tickets:
TICKET REGIONAL

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